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So meine Lieben, jetzt bin ich einfach schon seit über 14 Tagen hier & muss sagen, so langsam lebt man sich ein.

In den ersten Tagen musste ich super viel für mein Zimmer kaufen, um es einfach einwenig wohnlich zu machen, sodass ich mich wohler fühle. Ich weiß nicht, aber so ein kahles Zimmer ist einfach nichts für mich, also habe ich mir ein bisschen Dekoration & ein paar Bilder gekauft. Ach ja & was bei mir auf gar kein Fall fehlen darf ist eine Lichterkette am Bett, es geht doch nichts über eine Lichterkette am Bett, oder? Alles ist besser mit Lichterketten. Ein i-Tüpfelchen wäre es noch, wenn hier Duftkerzen erlaubt wäre, dann würde es einfach so gemütlicher sein! 😉

Meine ersten Tage an der Uni waren ziemlich chaotisch, ich musste die Gebäude & Räume auf dem ganzen Campus suchen & das bei 30 Grad im Schatten. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, wie fertig man ist, wenn man dann in den Hörsaal kommt & dort dann plötzlich eine Temperatur von -10 Grad herrscht. Ich weiß echt nicht, was die Amerikaner hier mit den Klimaanlagen haben, aber die drehen die immer volle Pulle auf & es ist einfach dann eiskalt in den Räumen, aber gut, ist wahrscheinlich einfach Gewöhnungssache. Eine andere Sache, die ich hier gelernt habe ist, viel zu trinken, weil sonst hält man es echt nicht lange aus.

Der Unterricht an sich kann ich jetzt noch nicht allzu viel erzählen, weil wir echt noch nicht viel gemacht haben, also erstmal nur Organisationskram. Die Professoren sind echt alle auf dem ersten Eindruck sehr sympathisch & engagiert. Mal sehen, ob sich das noch ändern wird. Die meisten Kurse habe ich in kleinen Gruppen, also wir sind nicht mehr als 25 Leute in einem Raum & das macht mir auch ehrlich gesagt das lernen einfacher. Ich kann Fragen stellen & gehe nicht so in der Masse unter, wie es meistens in den deutschen Unis‘ der Fall wäre.

Mein Training beginnt offiziell erst im September, aber momentan trainiere ich mit den Sprintern zusammen, die sich freiwillig ein bisschen fit halten. Ich mag es mit denen, die sind gut drauf & die Workouts in der Sonne hauen echt rein, aber machen trotzdem Spaß. Die Sonne knallt echt ins Stadion & meinen ersten Sonnenbrand habe ich auch schon hinter mir. Ich kann es kaum erwarten, dass die anderen Werfer auch mal einsteigen & wir endlich wieder Krafttraining machen. Der Kraftraum ist echt krass, also sowas habe ich in Deutschland noch nicht gesehen, so viele Trainingsmöglichkeiten, die hier von der Uni angeboten sind, sind echt lobenswert.

Was kann ich Euch sonst noch so erzählen? – Ich glaube mein Englisch wird langsam besser & man wird mit der Zeit mutiger auch mehr zu sprechen. Man kann es einfach kaum erwarten, bis man endlich mal bisschen freier reden kann & nicht die ganze Zeit im Kopf umdenken muss. Die Amerikaner hier sind sehr offen & herzlich, sodass man sich gleich viel wohler fühlt. Fast jeder grüßt nett & fragt dich wie es dir geht, was du so machst & so ein Kram.

Eines was ich unbedingt mit Euch teilen muss, *ACHTUNG: keine Kooperation*, sind diese Müsliriegel. OMG, ich war nieein Fan von Cornie oder sonst welchen Riegeln. Aber die habe ich mir beim Target gekauft, um irgendwas Essbares mit in die Uni zu nehmen & die sind einfach so lecker. Wenn Ihr die schon mal probiert habt & mir noch andere Sorten empfehlen könnt, dann schreibt mir bitte. Weiß jemand, ob es die auch in Deutschland zu kaufen gibt? Würde mich super über eine Nachricht freuen, weil ich ohne die Riegel nicht mehr leben kann haha.

So Ihr Lieben, das war es für diese Woche von mir. Ich hoffe, Ihr habt einen schönen Start in die nächste Woche & macht etwas, was Euch glücklich macht, wie mich dieser Müsliriegel.

Fühlt Euch gedrückt,

Charlotte Maxime

Posted by charlottemaxime

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